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Experimente in HD
Hallo zusammen,
bevor wir morgen zusammen kommen, wollte ich alte Schulden aufarbeiten und mal die Sachen einstellen, von denen ich auf dem Treffen schon mal gesprochen hatte - erste eigene Sachen, die komplett in HDV aufgenommen, verarbeitet und ausgegeben wurden.
Das erste, woran man sich gewöhnen muß, sind die enormen Datenmengen, die dabei anfallen. Kommt 1 h DV-Material noch mit 13 GB aus, sind es bei HDV gleich mal 40 GB, die durch die Leitungen geschaufelt werden müssen.
Zum anderen ist es auch die Erkenntnis, daß HDV gewissermaßen auch nur eine "Krücke" ist, denn aufgezeichnet wird mit einer Art aufgepustetem Mpeg2 (die Kassettenvariante in DV bzw. MiniDV) bzw. Mpeg 4 (H.264) mit entsprechend hoher Datenrate (in erster Linie die Varianten mit eingebauter Festplatte bzw. mit Kartenspeicher). Da Mpeg aber aufgrund der GOP-Struktur nur bedingt schnittfähig ist (es kann nur an den GOP-Grenzen geschnitten werden), muß für die bildweise Verarbeitung das Material in einen Intermediate-Codec überführt werden, was die Datenmenge teilweise nochmals um den Faktor von ca. 3 erhöht. Intermediate-Codecs gibt es (wen wunderts) inzwischen auch schon einige - z.B. je nach Firma, von der man sich seine Kamera geholt hat (ein Schelm, wer arges dabei denkt
).
Bei Apple geht das beim Capturen automatisch in den Intermediate-Codec - Qualitätsveränderungen zu dem Kamerarohmaterial, was von der Kamera direkt auf einen HD-fähigen Fernseher ausgespielt wurde, habe ich aber keine gesehen.
Das Ausbringen ist aber noch ein Problem - Bluray wird von Apple direkt nicht unterstützt (läßt sich nur über die aktuelle Toast-Geschichte und externen Brenner realisieren), so daß für das Anschauen erst mal nur die Videoportale bleiben - gewissermaßen als Appetitanreger - und die echte Qualität dann über entsprechende Speicher (Festplatte bzw. Karte) für die Interessenten zugängig gemacht werden kann.
Diese Sachen sind dann schon mal entstanden, die zum Teil eigenständig sind (das Auenhain-Video), Werbung für ein späteres Treffen (Schenklengsfeld 2010) bzw. Teil eines kompletten Films werden (Karlsruhe).
Viel Spaß mit den Videoclips!
bahnrolli
Auenhain 2009
Schenklengsfeld 2010
Karlsruhe 2011
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Sieht interessant aus.
Ich hab' da zur Zeit auch mal ein paar "Übungen" auf Lager.
http://www.youtube.com/watch?v=nRZW_adweF4
http://www.youtube.com/watch?v=40uBTRDAUBs
Auch interessant - seid Ihr unter die Reisbauern gegangen?
Auf dem Weg nach Köthen sah es regelmäßig ähnlich aus, allerdings haben die Leute hier schon angefangen, alte Drainage-Gräben aufzuziehen, damit das Wasser wieder vom Feld kommt. Um Halle rum ist das schon größtenteils gelungen, aber nichtsdestoweniger gleichen die Felder hier um uns rum auch einer Seenplatte.
sonnige Grüße aus Waldau
bahnrolli
Zurück zu HDV.
Das hier ist gewissermaßen noch "warm" - stammt vom letzten Wochenende von einer Modellbahnausstellung in Halle/Saale im Salinemuseum. Die Neuerung hier ist, daß die Kamera auf einem Kamerawagen in einem drehbaren Sattel sitzt, die dann servogesteuert geschwenkt wird.
http://www.youtube.com/watch?v=8HHZYPaIGeA
Allerdings müssen wir dem Lokführer noch die hastigen Bewegungen abgewöhnen
mit anderen Worten, der Kameraschwenk muss noch viel sanfter von sich gehen. Wir hatten lediglich einen 5-Euro-Servo vom ELECTRIC CONRAD-Krabbeltisch, der für diese Aufgabe nicht geeignet ist. Das wird dann aber das nächste Kapitel 
sonnige Grüße aus Waldau
bahnrolli
Hab Dich gesehen!
Das ist natürlich auch spannend. Was für eine Kamera war auf der Lok?
Marko
Hab Dich gesehen!
Das ist natürlich auch spannend. Was für eine Kamera war auf der Lok?
Marko
Reis bauen wir noch nicht an.
Aber das eigentlich Ding ist ja, hier gab es noch kein so hohes Grundwasser, dass es einer
Ackerentwässerung bedarft hätte. Und das nächste dumme ist, dass die "Leitung" der Stadt
Schönebeck nicht in die Gänge kommt etwas zu tun. Also bringt es auch nicht viel, dass wir
bei uns die Gräben frei räumen und das Wasser ableiten. Denn dann haben die Leute in Schönebeck / Felgeleben noch mehr mit dem Wasser zu kämpfen als im Moment. Es muss halt Großflächig etwas passieren. Doch wie shcon erwähnt - in SBK tut sich leider nicht viel.
Marko
Wieso - warst Du auch in Cracau? Dann hätten wir gleich dort ein Mactreff machen können - es waren auf jeden Fall mehr Leute als 2 Wochen vorher im Alex da
Zu Deiner Frage - es war/ist die HDR HC 1, eine Kamera, die es in dieser Form (leider) nicht mehr gibt.
http://de.wikipedia.org/wiki/HDR-HC1_E
HDV wird heute in erster Linie auf Platte bzw. Speicher aufgezeichnet, was dann über USB ausgelesen wird. Diese hier zeichnet noch per MiniDV-Kassette auf, was dann über Firewire läuft und auch übrigens von der bis auf das Zusatzmikro baugleichen Nachfolgekamera immer noch genutzt wird, der HVR AE1
http://www.sony.de/biz/product/hdvcamcorders/hvr-a1e/overview
was aber dann gleich mal so ca. 1000 Euronen teurer ist
.
Nach solchen Aktionen kriegt die Kamera dann immer gleich einen "Wellness"-Urlaub in Berlin zwecks Reinigung und Durchsicht, damit sie mir noch ein Weilchen erhalten bleibt.
Schneegrüße aus Waldau
bahnrolli
Weil wir hier schon mal über HD sprechen: Hat jemand damit Erfahrung, warum iMovie FinalCutExpress damit Probleme haben das Material von einem AVCHD Camcorder (obwohl dieser in der Kompatibilitätsliste steht) nicht korrekt importiert? Es geht darum, dass immer die etwas dunkleren Flächen starke Artefakte aufweisen. Dies bleibt aber auch nicht nur in der Vorschau so, nein es ist auch deutlich im Export zu sehen.
Es waren jetzt schon 4 verschiedene Camcorder (Sony, Panasonic, Canon, JVC) ...
Ich werd' noch irre. Und alles was man im Netz dazu findet ist zwar die Beschreibung von Leuten denen es genauso geht, aber keine Richtige Lösung ...
Moin,
sind diese Artefakte auch zu sehen, wenn Du die Kamera direkt an einem Fernseher anschließt?
Ich prüfe mit dieser Konstellation (Sony-Kamera -> Sony-Fernseher), ob die Technik keinen Mist gebaut hat und die Qualität des importierten Materials der des gezeigten Materials entspricht.
bedeckte Grüße aus Waldau
bahnrolli
Hi!
Also wenn ich das Material von der Kamera auf dem Fernseher ansehe dann ist alles perfekt. Auch wenn ich die Dateien auf den Mac kopiere und sie dann in VLC betrachte ist alles im Lot.
Nur wenn die Dateien dann in iMovie angezeigt werden, dann tauchen diese Artefakte auf. Dummerweise auch wenn man denn den Film exportiert.
Hi!
Also wenn ich das Material von der Kamera auf dem Fernseher ansehe dann ist alles perfekt. Auch wenn ich die Dateien auf den Mac kopiere und sie dann in VLC betrachte ist alles im Lot.
Nur wenn die Dateien dann in iMovie angezeigt werden, dann tauchen diese Artefakte auf. Dummerweise auch wenn man denn den Film exportiert.
Moin,
das ist dann wirklich dumm. Ich gestehe, verwende iMovie nachwievor nur zum Capturen - mit der Verarbeitung in iMovie selbst habe ich nicht viel vor. Die Originalclips, die übrigens auch so abgelegt werden, wie ich es seit Jahren schon per Hand fabriziere (Dateiname besteht aus Datum und Uhrzeit der Aufnahme) verwende ich dann in Final Cut weiter, weil mir dort entschieden mehr Möglichkeiten zur Manipulation zur Verfügung stehen. Insofern muß ich erst mal passen, was iMovie bzw. dessen Schnittergebnisse angeht.
Eins habe ich aber schon mal probiert - HD Material aufgenommen und ohne großartige Bearbeitung zur DVD via iDVD "weiter verwurstet" (der Empfänger wollte das Kamerarohmaterial auf DVD), da sind diese Qualitätseinschränkungen nicht zu beobachten. Die DVD läuft sauber. Allerdings habe ich keinerlei Filter drüber gelegt - vielleicht liegt dort die Ursache.
morgendliche Grüße aus Waldau
bahnrolli
Habe es jetzt auch mal mit FC probiert. Und siehe da - der selbe Effekt. Habe mittlerweile auch herausgefunden, dass es wohl an dem super AVCHD Format liegt. Da dieses Format auf dem Mac (sowohl in FC als auch in iMovie umgerechnet wird) nicht so gut konvertiert wird. Apple selbst konnte mir allerdings noch keine Antwort liefern - außer dem Hinweis: "Haben Sie schon das aktuellste Update von iMovie installiert?" - Nun, wenn ich nicht wüsste, dass ich mit Apple kommuniziere ...
Nuja, werd ich wohl mit leben müssen, zumal ich diesen Effekt auch mit einem aktuellen Canon-Camcorder beobachten durfte.
Was mich allerdings wundert ist, das die Video von meiner Nikon D5000 alle ohne Makel laufen. Und immer noch keine Ahnung warum ...
Moin,
sind das auch Videos im AVCHD-Format?
Bei mir ist es das aufgepustete Mpeg-2-Format, in dem die Videos abgelegt werden. Wird problemlos und sauber akzeptiert. Was wir auch schon ausprobiert haben, sind GOPRO-Kameras, da kommt das Material als Mpeg 4. Völlig neu war mal ein Sony-Kamera mit Speicherkarte, wo nur noch per USB die Datenübertragung möglich ist und da passierte es dann, daß die Kamera erst in der USB-Konfiguration "umgestrickt" werden mußte, damit iMovie die Kamera 1. erkennt und 2. das Material frißt. Es funktionierte aber nach 2 Fehlversuchen und iMovie wandelte dann beim Capturen das Material der Kamera in den Apple Intermediate Codec um, um es auf der Platte als schnittfähige MOV-Datei abzulegen. Da ist die Qualität auch sauber.
windige Grüße aus Waldau
bahnrolli
Aber genau das Umwandeln ist das Problem. Beide Cams haben AVCHD als Aufnahmeformat. Doch wenn iMovie alles importiert werden große Farbflächen sehr sehr pixelig. Dies fällt vorallem dann auf, wenn man sich das importierte Material mal im Vollbildmodus ansieht. Wobei es auch schon im Vorschaufenster zuerkennen ist.
Ich habe auch mal den google gefragt und festgestellt, dass dies wohl ein bekanntes Problem vom Apple Intermediate Codec ist. Nur leider gibt es noch keine bekannte Lösung. Auch das Umwandeln außerhalb von iMovie bringt leider nicht viel.
Das eigentlich witzige ist aber, dass die Filme von meiner DSLR nicht diese Artefakte aufweisen, nachdem sie importiert wurden. Aber diese Filme liegen ja auch einem QuickTime-Format vor.
Gruß
Marko
Aber genau das Umwandeln ist das Problem. Beide Cams haben AVCHD als Aufnahmeformat. Doch wenn iMovie alles importiert werden große Farbflächen sehr sehr pixelig. Dies fällt vorallem dann auf, wenn man sich das importierte Material mal im Vollbildmodus ansieht. Wobei es auch schon im Vorschaufenster zuerkennen ist.
Ich habe auch mal den google gefragt und festgestellt, dass dies wohl ein bekanntes Problem vom Apple Intermediate Codec ist. Nur leider gibt es noch keine bekannte Lösung. Auch das Umwandeln außerhalb von iMovie bringt leider nicht viel.
Das eigentlich witzige ist aber, dass die Filme von meiner DSLR nicht diese Artefakte aufweisen, nachdem sie importiert wurden. Aber diese Filme liegen ja auch einem QuickTime-Format vor.
Gruß
Marko